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KI-Telefonassistent für Unternehmen

Ein KI-Telefonassistent ist ein Sprachsystem, das Anrufe entgegennimmt, das Anliegen versteht, Fragen aus Ihrem hinterlegten Wissen beantwortet und einfache Aufgaben erledigt – etwa einen Termin eintragen oder einen Rückruf notieren. Nach jedem Gespräch erhalten Sie eine schriftliche Zusammenfassung. Er ersetzt nicht Ihr Team, sondern fängt die Anrufe auf, die sonst ins Leere gehen: während Kundengesprächen, in der Mittagspause, abends und am Wochenende.

KI-Check→5 Minuten und unverbindlich
Kabelgebundenes Telefon mit Hörer auf der Gabel und Notizblock mit Handschrift auf einem Holztisch, dahinter ein Regal mit AktenordnernTelefonassistent

Was ein KI-Telefonassistent kann

Altes Telefon, Register und Stift auf einem Holztisch01Anrufe annehmenNimmt Anrufe in natürlicher Sprache an – ohne Tastenmenü. Der Anrufer sagt einfach, worum es geht.→
Aufgeschlagener Ordner mit bedruckten Seiten und Lesebrille auf einem Holztisch02StandardfragenÖffnungszeiten, Anfahrt, Preise, Verfügbarkeit, Ablauf, Unterlagen, Zuständigkeiten.
Aufgeschlagener Terminkalender mit Füllfederhalter auf einem Holztisch03TermineVereinbart, verschiebt und sagt Termine ab – direkt im angebundenen Kalender.
Handbeschriebener Zettel auf einem Stapel Papiere auf einem Holztisch04WeiterleitenNimmt Name, Nummer, Anliegen und Dringlichkeit auf und übergibt an die zuständige Person.

Was zusätzlich geht

  • An einen Menschen übergeben, wenn der Anrufer das möchte oder das Anliegen nicht in die festgelegten Themen fällt.
  • Mehrsprachig antworten – Deutsch, Englisch, Italienisch und weitere Sprachen, je nach Anrufer.
  • Gespräche zusammenfassen, sodass Sie in 20 Sekunden wissen, wer angerufen hat und was zu tun ist.

Was er nicht kann – und nicht soll

01

Keine Beratung mit Haftung

Rechtliche, medizinische oder technische Einzelfallauskünfte beantwortet der Assistent nicht; er nimmt das Anliegen auf und übergibt.

02

Kein Wissen, das nicht hinterlegt ist

Er antwortet aus den Informationen, die wir mit Ihnen festlegen. Was dort nicht steht, erfindet er nicht, sondern sagt, dass jemand zurückruft.

03

Keine sensiblen Daten

Gesundheitsdaten, Kontonummern oder Ausweisdaten fragt der Assistent standardmäßig nicht ab.

04

Nicht unsichtbar

Anrufer erfahren zu Beginn, dass sie mit einer KI sprechen.

Geschlossener Laptop mit dunklem Deckel neben einem Stapel geschlossener Ordner und einem offenen Aktenordner auf einem Holztisch

Was er nicht kann, ist im Vorfeld festgelegt – er übergibt, statt zu raten.

So funktioniert ein KI-Telefonassistent technisch

01 · Ankunft

Anruf kommt an

Ihre bestehende Nummer bleibt – der Assistent nimmt an, auch bei besetzt und nach Feierabend.

02 · Verstehen

Spracherkennung

Versteht österreichisches Deutsch und die meisten Dialekte; starke Dialekte testen wir vor dem Livegang.

03 · Antworten

Sprachmodell mit Ihrem Wissen

Formuliert jede Antwort ausschließlich aus den Informationen, die mit Ihnen festgelegt wurden.

04 · Handeln

Aktionen

Trägt Termine ein, legt Tickets an oder notiert Rückrufe – direkt in Ihren Systemen.

05 · Sprechen

Natürliche Stimme

Die Antwort wird gesprochen – die Verzögerung liegt typischerweise unter einer Sekunde.

06 · Dokumentieren

Zusammenfassung

Nach jedem Gespräch erreicht die zuständige Person eine kurze Zusammenfassung.

Vom Anruf zum Protokoll

Im Hintergrund arbeiten mehrere Bausteine zusammen: Telefonie, Spracherkennung, Sprachmodell und Sprachausgabe. Am Ende steht für Ihr Team eine Zusammenfassung statt eines Besetztzeichens.

Telefonhörer mit Spiralkabel neben einem Notizblock mit Bleistift auf einem Holztisch

Datenschutz und EU AI Act beim KI-Telefonassistenten

Ein Telefonassistent verarbeitet personenbezogene Daten – mindestens die Telefonnummer, meist auch Namen und Anliegen. Das ist erlaubt, wenn folgende Punkte geregelt sind:

2. August 2026Transparenzpflicht · Art. 50 EU AI Act

Personen, die mit einem KI-System interagieren, müssen darüber informiert werden – außer es ist offensichtlich. Der Assistent sagt deshalb zu Beginn des Gesprächs, dass er ein KI-Assistent ist. Wir formulieren diesen Satz kurz und freundlich, damit er das Gespräch nicht bremst.

01

Informationspflicht (Art. 13 DSGVO)

Anrufer haben Anspruch auf Information, wer ihre Daten wofür verarbeitet. Praktikabel ist ein kurzer Hinweis im Gespräch mit Verweis auf Ihre Datenschutzerklärung, in der der Telefonassistent als eigener Punkt beschrieben ist. Den Textbaustein dafür liefern wir mit.

02

Aufzeichnung und Transkript

Transkript und Zusammenfassung sind für die Funktion nötig. Eine Audioaufzeichnung ist es meistens nicht – wir aktivieren sie nur, wenn Sie einen konkreten Zweck haben und Anrufer vorab darauf hingewiesen werden. Für Transkripte legen wir eine Speicherfrist fest (z. B. ⟦30⟧ Tage) und löschen danach automatisch.

03

Anbieter und Verarbeitungsort

Ein Telefonassistent besteht aus mehreren Bausteinen: Telefonie, Spracherkennung, Sprachmodell, Sprachausgabe. Für jeden Baustein halten wir in der Datenfluss-Übersicht fest, welcher Anbieter ihn liefert, wo verarbeitet wird und welcher Auftragsverarbeitungsvertrag besteht. Wir bevorzugen Verarbeitung in der EU. Wo ein Baustein nur mit Verarbeitung außerhalb der EU verfügbar ist, sagen wir das offen und stützen die Übermittlung auf eine zulässige Grundlage (Angemessenheitsbeschluss oder Standardvertragsklauseln).

04

Hochrisiko?

Ein Telefonassistent für Terminvereinbarung und Auskünfte ist nach dem AI Act kein Hochrisiko-System. Anders wäre es, wenn er etwa über Kreditwürdigkeit oder Bewerbungen entscheidet – das setzen wir nicht um.

Leeres Büro am Abend mit Telefon und Notizblock auf dem Schreibtisch, Licht nur von der Schreibtischlampe

Außerhalb der Geschäftszeiten nimmt der Assistent Anrufe an.

Ablauf der Einführung

Handschriftlich geführte Anrufliste mit Bleistift auf einem Holztisch
01

Anrufanalyse

Welche Anrufe kommen, wann, mit welchen Anliegen? Wenn vorhanden, werten wir Ihre Anrufstatistik aus.

Aufgeschlagenes Notizbuch mit Füllfederhalter und Karteikarten auf einem Holztisch
02

Gesprächsleitfaden

Wir legen gemeinsam fest, was der Assistent beantworten darf, wann er übergibt und wie er Sie vertritt.

Ordnerreihen im Regal, davor ein aufgeschlagener Ordner und ein Laptop auf dem Schreibtisch
03

Wissensbasis

Informationen einpflegen, Kalender und E-Mail oder CRM anbinden.

Telefon und Notizblatt auf einem Besprechungstisch vor einem Fenster
04

Testphase

Testanrufe durch uns und Ihr Team, inklusive schwieriger Fälle und Dialekt.

Mobiltelefon neben einem aufgeschlagenen Wochenplaner auf einem Schreibtisch
05

Livegang in Stufen

Zuerst nur außerhalb der Geschäftszeiten oder bei besetzt, dann nach Bedarf ausweiten.

Stapel ausgedruckter Seiten mit einem Textmarker darauf, daneben ein geschlossener Laptop
06

Laufende Verbesserung

Wir werten Gesprächszusammenfassungen aus und schließen Wissenslücken.

Typische Dauer bis zum Livegang: ⟦2–4 Wochen⟧.

Für wen sich ein KI-Telefonassistent eignet

Oft ergänzt: KI-Chatbot mit derselben Wissensbasis für Website und WhatsApp.

Häufige Fragen

Merken Anrufer, dass sie mit einer KI sprechen?

Ja, weil der Assistent es zu Beginn sagt. Das ist seit 2. August 2026 durch Art. 50 des EU AI Act vorgesehen. Die Stimme selbst klingt natürlich, und die meisten Anrufer akzeptieren den Assistenten, wenn er ihr Anliegen schnell erledigt.

Versteht der KI-Telefonassistent Dialekt?

Aktuelle Spracherkennung versteht österreichisches Deutsch und die meisten Dialekte zuverlässig. Bei sehr starkem Dialekt kann es zu Rückfragen kommen. Wir testen das vor dem Livegang mit Testanrufen.

Kann ich meine bestehende Telefonnummer behalten?

Ja. Anrufe werden per Rufumleitung an den Assistenten weitergeleitet – immer, nur bei besetzt oder nur zu festgelegten Zeiten.

Ist ein KI-Telefonassistent DSGVO-konform?

Er kann DSGVO-konform betrieben werden, wenn Anrufer informiert werden, Auftragsverarbeitungsverträge mit allen beteiligten Anbietern bestehen, der Verarbeitungsort geklärt ist und Transkripte nach einer festen Frist gelöscht werden. Diese Punkte regeln wir in jedem Projekt schriftlich.

Werden die Gespräche aufgezeichnet?

Standardmäßig wird ein Transkript für die Zusammenfassung erstellt und nach der vereinbarten Frist gelöscht. Eine Audioaufzeichnung aktivieren wir nur bei konkretem Zweck und mit Hinweis an den Anrufer.

Was passiert, wenn der Assistent eine Frage nicht beantworten kann?

Er sagt das offen, nimmt Name, Rückrufnummer und Anliegen auf und leitet es an die zuständige Person weiter. Auf Wunsch verbindet er direkt zu einer Durchwahl.

Wie viele Anrufe kann er gleichzeitig annehmen?

Mehrere gleichzeitig. Das Besetztzeichen entfällt damit auch zu Stoßzeiten.

Demo · KI-Telefonassistent

So klingt der Assistent

Ein kurzes Beispielgespräch – vom Klingeln bis zur Zusammenfassung.

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